Welches Vergütungsmodell für Blogger?

29.01.2011 12:57 von Karin Hohn (Kommentare: 0)

Welches Vergütungsmodell für Blogger?

Über die letzten 20 Jahre erlebten die Internetuser eine wahrliche Nutzungs-Metamorphose. So entwickelten sie sich von reinen Content-Konsumenten hin zu aktiven Produzenten. Ergebnis davon ist wohl nicht zuletzt die sogenannte Blogosphäre, in der die autonomen Blogs schließlich doch zu einem großen Ganzen zusammen laufen.

Reset.

Um zunächst einmal eine gleichberechtigte Informationsgrundlage zu schaffen, ist es notwendig, die Begrifflichkeiten zu klären: Was ist eigentlich ein Blog? Der Begriff Blog geht zurück auf das Logbuch, das man aus der Schifffahrt kennt. In einem Logbuch werden stets Datum, Koordinaten und tägliche Einträge festgehalten. Kennt man die Struktur von Blogs, wird schnell klar, dass auch Blogs diesem Dokumentationsprinzip folgen. Blogs werden auch als Internettagebücher bezeichnet, da Blogautoren im Rahmen Ihrer Beiträge über Themen berichten, die sie beschäftigen.

Motivation von Bloggern

Doch warum widmen sich Blogautoren ihrem Blog derart aufopferungsvoll und verbringen täglich mehrere Minuten oder gar Stunden damit, neue Beiträge zu veröffentlichen oder die Beiträge anderer Blogger zu kommentieren? Eine interessante – wenn auch nicht ganz den empirischen Anforderungen entsprechende – Erhebung haben wir im Meinungs-Blog von Matthias Bachor gefunden. Die Umfrage unter insgesamt 227 Teilnehmer sollte klären, was Blogger zum bloggen motiviert.

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Dieser Umfrage zufolge sind 24% der Befragten insbesondere am Geldverdienen interessiert, 22% haben Spaß am Schreiben. Diese Umfrage kann hier als Indikator für die Motivation der Blogger herangezogen werden. Zusammenfassend kann man also die These aufstellen, dass Blogger fast gleichwohl durch extrinsische Anreize (Geld, Einfluss auf die Meinungsbildung anderer) wie auch durch intrinsische Motivation (Freude am Recherchieren, Schreiben) angetrieben werden.

Prognose der künftigen Bedeutung von Blogs

Betrachtet man eine Studie des Marktforschungsinstituts EARSandEYES (Quelle: Statista), so prognostizieren 29% der Teilnehmer, dass Blogs auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren werden.  37% der Befragten meinen, dass Blogs künftig gar an Bedeutung hinzugewinnen werden. Leider stammen diese Ergebnisse aus dem Jahr 2009. Aufgrund der zunehmenden Akzeptanz von Social Media-Kanälen in unserer Gesellschaft, dürfte sich jedoch auch heute ein ähnliches Bild ergeben.

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Blogs und Foren sind damit aus unserer Gesellschaft kaum mehr weg zu denken. Auch wir sind der festen Überzeugung, dass Blogs und Foren weiterhin an Akzeptanz und Beliebtheit zunehmen und somit auch zu einem wichtigen Instrument der zielgruppenspezifischen Personalgewinnung heranwachsen werden.

Welches Vergütungsmodell für Blogger?

Sie erinnern sich: Blogbetreiber bloggen gern, noch lieber jedoch, wenn ihr Expertenstatus auch einen Nebenverdienst in Form von Werbeeinnahmen, etc. abwirft. Derzeit sind die Einnahmen der meisten Blogger auf CPC-Modelle (Cost per Click) durch die Integration von Werbebannern oder Google Adwords Werbung zurück zuführen. Diese Vergütungsform bietet Bloggern den Vorteil, dass sie bereits beim Klick eines Lesers auf den Werbebanner vergütet werden. Diese Vergütung beschränkt sich jedoch je nach beworbenem Produkt/Service auf wenige Cent pro Klick. Ein weiterer Nachteil, der mit dieser Vergütungsform einhergeht ist sicher, dass sich einige Leser an der offensichtlich kommerziellen Orientierung des Bloggers stören könnten und im schlimmsten Fall das Blog nicht weiter besuchen. Alternativ zum CPC gibt es zudem das sogenannte Cost per Lead Modell (CPL), wonach Blog-/Forenbetreiber pro Kontakt vergütet werden, bzw. pro Anmeldung eines Users auf der beworbenen Website. Die Vergütung in diesem Modell fällt tendenziell höher aus als im CPC Modell und birgt zudem den Vorteil, dass der Werbetreibende einen unmittelbaren Erfolg (Kontakt) erhält. Im Zusammenhang mit Jobbörsen bieten beispielsweise monster und JobScout24 solche CPL Modelle an. Pro Registrierung in der Lebenslaufdatenbank erhält der Blogbetreiber 0,50 €. Pro Lebenslauf, der durch einen Leser des Blogs auf monster oder JobScout24 hinterlegt wird, werden einmalig zwischen 1 € (monster) und 2€ (JobScout24) vergütet.  Im Prinzip eine gute Sache! Die meisten Blogger, die sich dieser Werbeformen bedienen, integrieren einen Werbebanner der Jobbörsen auf Ihrem Blog - in der Hoffnung, dass sich viele Leser in den Lebenslaufdatenbanken der Jobbörsen registrieren. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob die Leser eines Blogs zwangsläufig auf der Suche nach einer neue beruflichen Herausforderung sind, oder ob es nicht sinnvoller wäre, die Leser (die oft in Lohn und Brot stehen) auf ein konkretes, passendes Stellenangebot direkt im Blog aufmerksam zu machen und damit einen konkreten Wechselwunsch überhaupt erst zu wecken?

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Diesem Prinzip folgt Jobbotschafter.de mit dem neuen Pay-per-CV Modell: Blogger kennen i.d.R. ihre Zielgruppe und deren Interessen und integrieren ein iFrame von Jobbotschafter.de auf Ihrem Blog mit denjenigen Stellen, die für ihre Zielgruppe auch tatsächlich interessant sind. Ein Logo von Jobbotschafter.de kann – muss aber nicht – eingebunden werden (->z.B. zur Vermeidung von Absprungraten der Leser aufgrund der Werbedichte des Blogs). Das iFrame kann mithilfe des iFrame-Generators in Form, Farbe, Anzahl der angezeigten Jobs, Art der Jobs (Selektion sogar nach Stichworten möglich) und jeglicher Beschaffenheit, bequem im Jobbotschafter-Cockpit (Login-Bereich) selbst erstellt und integriert werden. Bewirbt  sich ein Blogleser mit nur einem Mausklick via Jobbotschafter.de auf eine Stelle und wird durch den ausschreibenden Arbeitgeber als qualifiziert eingestuft, so erhält der Blogger 50% des Preises, den ein Arbeitgeber pro Bewerbung an Jobbotschafter.de entrichtet. Blogger verdienen – je nach Karrierelevel der jeweiligen Position zwischen 2,50 € (Praktikanten) und 17,50 € (Experts, >5 Jahre Berufserfahrung) für jede qualifizierte Bewerbung des Users, die im Laufe seines gesamten Bewerbungsprozesses über Jobbotschafter.de eingeht. Der Blogbetreiber verdient demnach nicht nur einmal, sondern partizipiert von allen qualifizierten Bewerbungen dieses Lesers ohne zeitliche Begrenzung. Blogger haben somit deutlich höhere (und regelmäßige) Verdienstmöglichkeiten, selbst wenn sich nur wenige User registrieren und bewerben. Daher eignet sich dieses Modell nicht nur für Blogs/Foren mit hohen Besucherzahlen, sondern auch für kleinere Nischen- und Expertenblogs, zumal Arbeitgeber eben an diesen besonderes Interesse zeigen. Ein Ansatz, der für beide Parteien – zahlende Arbeitgeber und vergütete Blogger – ein faires Modell darstellt.  Weitere Infos hier bei Jobbotschafter.de unter dem Menüpunkt „für Jobbotschafter“.


Viel Spaß beim Entdecken und viel Erfolg mit Jobbotschafter.de!

Ihre

Karin Hohn

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